Erschließung einer großen innerstädtischen Konversionsfläche
Die Stadt Dortmund entwickelt ein integriertes Mobilitätskonzept für das 170 Hektar große Hafengebiet, in dem derzeit rund 160 Unternehmen mit über 5.000 Beschäftigten ansässig sind und das weiter wächst. Die aktuelle ÖPNV-Anbindung ist in den inneren Bereichen des Gebiets unzureichend und die Nutzungszahlen sind gering. Gemeinsam mit der im Gebiet ansässigen Dortmunder Hafen AG und unter Beteiligung vieler Unternehmen soll die Erreichbarkeit verbessert, nachhaltige Mobilitätsformen gestärkt und der Standort für bestehende und neue Unternehmen und Beschäftigte attraktiver gemacht werden.
Kommunengröße
595.000
Raumtyp
Oberzentrum
Projektebiet
Dortmunder Hafen
Größe
170 ha
Unternehmen im Projektgebiet
160
Mitarbeitende im Projektgebiet
5.000
Ziele des Projektes
- Aufbau eines kooperativen Mobilitätsmanagements im gesamten Dortmunder Hafen
- Verlagerung von Pkw-Fahrten hin zu ÖPNV, Rad- und Sharing-Angeboten
- Schaffung sicherer und attraktiver Mobilitätsangebote im Hafengebiet
- Verknüpfung von Mobilität und künftiger Hafenentwicklung
Herausforderungen und Lösungen
Herausforderungen
- Lückenhafte ÖPNV-Erschließung im inneren und nördlichen Hafen
- Schichtzeiten passen nicht zu Fahrplänen
- Radwege fehlen oder sind unsicher
- Schwerlastverkehr erhöht das Unfallrisiko
- Mikromobilitätsangebote fehlen bislang
- Große räumliche Ausdehnung und viele z.T. kleine Unternehmen
Maßnahmen
- Neue Buslinie zur besseren ÖPNV-Anbindung
- Neue durchgängige Fahrradachse vom Dortmunder Hauptbahnhof bis in den Hafen
- Ausbau von Sharing-Angeboten (z. B. Fahrräder, E-Scooter)
- Einführung einer Bewohnerparkzone an den Quartiersrändern
- Aufbau eines dauerhaften Mobilitätsmanagements auch für zukünftige Unternehmensansiedlungen
- Einrichtung einer Stelle für Mobilitätsmanagement für ways2work in Kooperation mit der Dortmunder Hafen AG









Unser Ziel ist es, attraktive Angebote wie das Deutschlandticket und Dienstradleasing in mehr Unternehmen zu etablieren sowie Kooperationen zwischen den Betrieben zu fördern. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen durch gesteigerte Arbeitgeberattraktivität, sondern auch die Beschäftigten, die flexibler, kostengünstiger und umweltfreundlicher zur Arbeit kommen können.
Phillip Schmidt - Mobilitätsmanager für das Projektgebiet
Verbesserungswünsche der befragten Beschäftigten
Der Anteil, der sich für eine Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs ausspricht, ist mit 38,3 % hoch. Dies verdeutlichet die Dringlichkeit, mit der das Defizit begegnet werden sollte. Gleichzeitig spielen Verbesserungen im Bereich Fahrrad mit 23,1 % eine eher geringere Rolle.
Kontakt
Philipp Schmidt
Mobilitätsmanager Dortmunder Hafen
(Stadt Dortmund / Stadtplanungs- und Bauordnungsamt)