Hamm

Bessere Erreichbarkeit für über 2.000 Beschäftigte im Gewerbegebiet Hamm-Uentrup

Das Industriegebiet Hamm-Uentrop ist mit rund 50 Unternehmen und ca. 2.100 Beschäftigten eines der größten Gewerbegebiete der Stadt, jedoch stark autoorientiert und nur schwach an den ÖPNV angebunden. Buslinien fahren selten und der nächste Verkehrsknotenpunkt ist rund 4 km entfernt. Die Stadt Hamm plant ein Modellquartier für überbetriebliches Mobilitätsmanagement, um die Anbindung, das Angebot des Umweltverbunds und die Zusammenarbeit der Unternehmen deutlich verbessern. Es sollen gemeinsame Lösungen entwickelt werden, die die Erreichbarkeit für alle Beschäftigte verbessern und klimafreundliche Wege erleichtern.

Kommunengröße

181.000

Raumtyp

Mittelzentrum

Projektgebiet

Gewerbe- und Industriegebiet Uentrop

Größe

280 ha

Unternehmen im Projektgebiet

50

Mitarbeitende im Projektgebiet

2.100

Wir möchten angepasste Lösungen entwickeln, die am Ende darauf einzahlen, dass mehr um-weltfreundlicher Verkehr entsteht und dass eben auch alle dahin kommen können, auch wenn sie kein Auto haben.

Ziele des Projektes

  • ÖPNV-Angebot deutlich verbessern

  • Weitere Alternativen zum Auto stärken (v. a. Rad- und Fußverkehr, Sharing-Angebote)

  • Digitale Lösungen integrieren (v. a. Mitfahrbörse und multimodale Mobilitätsinfos)

  • Unternehmen aktivieren, um Mobilitätsmanagement und Mobilitätsangebote dauerhaft zu verankern

Herausforderungen und Lösungen

  • Sehr schwache ÖPNV-Erschließung und weiter Weg zum nächstgelegenen ÖPNV-Knotenpunkt

  • Stark unterschiedliche Schichtzeiten der Unternehmen, die ÖPNV-Nutzung erschweren

  • Weitläufiges und peripheres Gebiet begünstigt hoher Pkw-Anteil

  • Unzureichende Radinfrastruktur, insbesondere innerhalb des Gewerbegebiets

     

  • Ausweitung und Taktverdichtung der Buslinien, inkl. Schichtzeit-Anpassung unter Beteiligung der Unternehmen
  • Digitale Mitfahrbörse („Mitpendler NRW“) und Ausbau von Fahrgemeinschaften
  • Fuß- und Radwegekonzept, inkl. Aufwertung der Verbindungen und besserer innerer Erschließung
  • Einführung von Sharing-Angeboten (v. a. Bike-, E-Scooter- und Carsharing)
  • Schulungen & Unterstützung für betriebliche Mobilitätsbeauftragte sowie verstärkte Öffentlichkeitsarbeit
  • Einstellung eines Dienstleisters zur Übernahme von Mobilitätsmanagement-Aufgaben in der Projektlaufzeit

Kontakt

Iven-Niklas Koester

Verkehrsplanung