Aus-, Fort- und Weiterbildung im BMM
Nachhaltige Mitarbeitendenmobilität braucht Menschen, die sie gestalten können. Damit Betriebe Mobilität in Unternehmen nicht nur verwaltet, sondern gezielt gesteuert wird, braucht es Fachkräfte mit methodischem Wissen, praktischer Erfahrung und der Fähigkeit, Veränderung anzustoßen.
Genau hier setzen Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote im betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) an: Sie schaffen die Kompetenz, Mobilität im Unternehmen als Prozess zu verstehen – von der Analyse über die Konzeptentwicklung bis zur Umsetzung.
Aus Mitarbeitenden werden Mobilitätsmanager:innen:
- Kompetenzaufbau statt Einzelmaßnahme: Mobilitätsmanagement erfordert Fach-, Methoden- und Umsetzungskompetenz. Fortbildung ermöglicht es Mitarbeitenden, selbstständig Mobilitätsanalysen durchzuführen, Daten zu interpretieren und daraus Strategien abzuleiten.
- Konzepte erarbeiten und verstetigen: Durch gezielte Weiterbildung entsteht die Fähigkeit, Mobilitätskonzepte im Betrieb zu entwickeln – vom Maßnahmenplan bis zur organisatorischen Verankerung.
- Interne Verantwortung stärken: Aus- und Fortgebildete übernehmen Verantwortung als Mobilitätsbeauftragte, Koordinator:innen oder Manager:innen und machen Mobilität zu einem dauerhaften Bestandteil der Unternehmensstruktur.
- Praxisnahe Umsetzung: Die Teilnehmenden lernen, Maßnahmen nicht nur zu planen, sondern im betrieblichen Alltag umzusetzen – von der Kommunikation über die Steuerung bis zum Controlling.
Inhalte der Qualifizierungen
- Grundlagen des Mobilitätsmanagements
- Analyseinstrumente wie zum Beispiel Beschäftigtenbefragungen, Standort- und Erreichbarkeitschecks oder Dienstreise-Analysen,
- Entwicklung von Maßnahmenpaketen: Fahrradförderung, ÖPNV-Anbindung, E-Mobilität, Mobilitätsbudgets, Carsharing u. v. m.
- Aufbau und Verstetigung von Strukturen: interne Zuständigkeiten, Kennzahlen, Kommunikation und Change-Management